ChatGPT im Unternehmen: Vorteile und Herausforderungen (Teil 3)

Vielleicht nutzen Sie privat bereits ChatGPT – oder überlegen, ob ein Upgrade auf die kostenpflichtige Version sinnvoll ist?

Wir fassen unsere relevantesten Erfahrungen für Sie zusammen – inklusive Nutzen, Grenzen und Implikationen für den Mittelstand.

Hinweis: Wir fokussieren uns in den Artikeln auf die Nutzung über das Webinterface, nicht über eine GPT-Integration per API.

Was sind Gründe, ChatGPT im Unternehmen zu nutzen?

  1. Antwortqualität und Logik: Die aktuellen OpenAI ChatGPT-Modelle sind in der Antwortqualität und Logik ganz vorne mit dabei. GPT-4 ist dabei eher ein „Allrounder“, wobei mit GPT-3 auch Bilder ausgelesen werden können oder komplexere, analytische Fragen gelöst werden können. 
  2. In der Basisversion kostenlos: Es kann leicht ein Einstieg gefunden werden, denn in der Basisversion ist ChatGPT kostenlos. 
  3. Effizienzgewinne lohnen sich: In der Plus-Version gibt es noch viel mehr Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise Recherche, Bilderstellung oder Hilfe beim Programmieren. Mit EUR 20 im Monat sind die Effizienzgewinne schnell gehoben. Um diese Effizienzgewinne zu erhalten, ist es allerdings wichtig, einen ersten Überblick über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zu bekommen und eine Einführung in Prompt Engineering zu erhalten. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter, damit diese ChatGPT sicher und gewinnbringend anwenden. 

Wofür nutzen wir ChatGPT?

Wir nutzen ChatGPT für vielfältige Anwendungen, jeweils mit öffentlich verfügbaren Daten. Beispielsweise für die Recherche mit Deep Research, für die Websuche (beides ist bei der Eingabe / Prompt auszuwählen!), Brainstorming, aber auch für die Bildgenerierung ist ChatGPT eines der präferierten Tools, nachdem es in den letzten Monaten noch einmal deutlich besser geworden ist. Mittlerweile kann man auch Bilder mit Texttreue erstellen lassen (also im Prompt einen Text mit eingeben, der auf dem Bild gezeigt werden soll), was früher nicht möglich war. Probieren Sie es aus!

Wo liegen die Grenzen?

  1. Limitierung in der Nutzung: Die Nutzung beschränkt sich auf öffentlich verfügbare Daten und Rechercheanfragen, wenn Sie ChatGPT über das Webinterface nutzen. Das schränkt einerseits ein und wirft für Sie als Geschäftsführer auch wichtige sicherheitsrelevante Fragestellungen auf. Wie können Sie sicherstellen, dass ChatGPT compliant genutzt wird und keine Unternehmensdaten hochgeladen werden? Wie trainieren Sie Ihre Mitarbeiter in der sicheren Anwendung? 
  2. Skalierung kostet: Für Einzelpersonen sind EUR ~20 im Monat überschaubar. Für Teams hingegen summiert sich das schnell. Wenn Sie KI-Anwendungen flächendeckend erlauben wollen, ist das ein wichtiger Kostenfaktor. 

Was heißt das für Sie?

Wenn Sie ChatGPT im Unternehmen nutzen möchten, lohnt es sich, das zu prüfen – aber mit klarer Strategie:

  • Prüfen Sie, welche Rollen von der Nutzung profitieren.
  • Schulen Sie gezielt und nach Funktion – z. B. für Programmierung, Textarbeit oder Datenanalyse.
  • Schaffen Sie Transparenz und klare Richtlinien, wie und mit welchen Daten welches Tool genutzt werden darf.

Nächste Schritte?

Vielleicht haben Sie ChatGPT bereits im Einsatz – aber noch keine klare Strategie. Oder Sie fragen sich, wie Sie erste Pilotprojekte aufsetzen.

Wenn Sie dabei Unterstützung suchen, sprechen Sie uns gerne an. Wir helfen Ihnen, den Einsatz von ChatGPT im Unternehmenskontext sinnvoll zu strukturieren, Anwendungsfälle zu finden und Ihre Mitarbeiter zu schulen – dann können Sie echte Effizienzgewinne erwarten.

Maria Schulze Schwienhorst De-Biasio

KI Trainer Maria

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